Ich bin auch am nächsten Tag gleich nach Hause gegangen und fand dafür eine Hebamme sehr wichtig. Die Nachsorge und Kontrolle ist schon wichtig, gerade wenn vielleicht auch Risse oder Schnitte zu versorgen sind. Die Hebamme gibt aber auch Hilfestellung für erste Rückbildungsübungen, beantworten Fragen sowohl zum eigenen Körper als auch über das Neugeborene. Auch bei Stillproblemem kann sie helfen. Und das nicht nur in den ersten zehn Tagen in denen sie zur Kontrolle kommt, auch später dient sie noch als Ansprechpartner.
Für die nächste Schwangerschaft werde ich mir auf jeden Fall eine Hebamme nehmen. Ich überlege sogar, ob ich die Untersuchungen während der Schwangerschaft auf Frauenarzt und Hebamme aufteile, so dass sie die Hälfte der Untersuchungen übernimmt. Auch möchte ich schauen ob ich eine Beleghebamme finde, die mich auch in der Klinik während der Geburt begleiten kann. Finde es schöner, wenn mir die Hebamme schon vertraut ist und ich wenn es länger dauert oder gerade Schichtwechsel ist nicht immer wieder neue Menschen um mich habe.
Mittlerweile denke ich sogar darüber nach ob eine Hausgeburt oder ein Geburtshaus für mich in Frage kommen könnte. Beim ersten Mal wollte ich auf jeden Fall in ein Krankenhaus. Mittlerweile hat sich das etwas geändert und ich ziehe auch andere Möglichkeiten in Betracht. Zumindestens theoretich. Noch bin ich ja nicht schwanger
